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Herstellung und Fertigung

Der Wunsch, Materialien auch kaufen zu können, stammt von Teilnehmern meiner Fortbildungen. Fehlende Zeit bzw. Kreativität zum Selber-Herstellen waren die Gründe. Also machten wir uns auf den Weg.

Wir – das waren zuerst ich, dann auch meine Familie.

Mittlerweile haben sich Musikpädagogen, Handwerker, Grafiker, IT-Spezialisten, Fotografen und Menschen aus unterschiedlichen Produktionszweigen dazugestellt (natürlich auch …innen!).

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Nachdem uns, den Ich und Du Verlag (Träger der Methode GANZ in der Musik), eine Dokumentation über den weltweiten Umgang mit Plastik „getroffen“ hatte, begannen wir darüber nachzudenken, wie wir einen nachhaltigen, regionalen Kreislauf in Gang setzen könnten.

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Es war und ist uns wichtig …

… die Wertschätzung der eigenen Produkte und der geleisteten Arbeit zu leben.
… einen Kreislauf von der Produktion bis zum Kunden – unseren Schülern – zu finden, der es uns erlaubt, Ihnen Materialien in ihre Hände zu geben die sie ansprechen, pädagogisch Sinn machen und keine Auswirkungen auf ihre Gesundheit haben.
… umweltschonend zu arbeiten.

Unsere Materialien gibt es nicht im Handel – sie können direkt über den Ich und Du Verlag bezogen werden.

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Eine sehr berührende Kooperation leben wir mit www.lebenshilfe-kaernten.at in Spittal an der Drau. Sarah Paulitsch und Robert Pirker arbeiten in beeindruckender Weise mit behinderten Menschen, die für uns Solami und Tati nähen – dieses Produkt geht durch viele Hände, jeder Mensch hat eine besondere Begabung, jedes Stück ist ein Einzelstück.

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Unsere Holzmaterialien werden im sozialökonomischen und gemeinwohlzertifizierten Betrieb Schindel und Holz (www.schindel-holz.com) in Handarbeit hergestellt. Der Druck auf Holz wird von www.gpo.at übernommen – green print osttirol.

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Unsere textilen Materialien werden fair, regional und nachhaltig produziert.
Die Wolle für Der Töne Koffer kommt von www.villgraternatur.at . Auch gewalkte Filze in verschiedenen Ausführungen, Stärken und Farben erhalten wir von Ihnen. Das „Innenleben “ von Solami und Tati wird dort in sorgfältiger Handarbeit hergestellt.

Die Stoffe für Solami und Tati beziehen wir aus der Kärntner Tuchmanufaktur www.seidra.at . Sie werden in Kärnten, material- und umweltschonend, mit höchsten Qualitätsstandards und unter fairen Arbeitsbedingungen produziert. Die Herstellung in der Manufaktur erfolgt nahezu in Handarbeit und unterstreicht nochmals die Qualität des Produktes.

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Unsere Lehrwerkmappen entstehen in Zusammenarbeit mit ibis acam Bildungs GmbH (www.ibis-acam.at) in Lienz.

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Kordeln und Schnüre aus Bio-Baumwolle GOTS zertifiziert und Kautschuk entstehen bei www.gassner-elastics.com.

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Stehkalender und spezielle Bindungen und Stanzungen produzieren www.sterndruck.at.

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Für unsere fermaten bekommen wir gestanzte Filze aus Innichen/Südtirol, nahe der Grenze zu Österreich www.hanould.info/de  – ein einziges Naturprodukt in Handarbeit.

Unser Bestreben ist es mit natürlichen Ausgangmaterialien zu arbeiten. Wir wissen, dass der größte Speicherplatz in unserem Gehirn jenen Dingen vorbehalten ist, die wir begreifen können. Wir lernen durch das Begreifen von Dingen – wir lernen vom Begreifen von Dingen zum „Begreifen“ im Gehirn. Lernprozesse, die selbstständig und unterstütz durch die Haptik ausgeführt werden können, haben die größte Behaltensquote.

Naturmaterialien haben eine hohe Qualität und zeichnen sie sich durch ihre Langlebigkeit aus. Sie vermitteln ein angenehmes Körpergefühl und lassen uns zu uns selbst kommen. Schön gestaltete Materialien haben eine ansprechende Ästhetik – sie fördert die Wahrnehmung und das Vernetzen, die wichtigsten Parameter des Lernens.

Wir möchten viele Menschen mit der Produktion beauftragen – wir schätzen die Vielfalt der Betriebe und unterstützen eigene Ideen.

Wir möchten Regionalität haben. Der Gedanke „… ich stelle etwas her und meine Kinder in der Schule verwenden das Material …“ hat uns angespornt, einen Kreislauf zu gestalten – er ist entstanden. Dieser Gedanke spornt uns auch weiterhin an.

Sich mit Menschen zu beschäftigen oder sie zu beschäftigen, die entweder eine Beeinträchtigung haben oder an Widrigkeiten des Lebens leiden, empfinden wir als einen sehr edlen Akt des Miteinanders – es hätte auch uns in irgendeiner Form treffen oder betreffen können. Man bezeichnet solche Betriebe als sozialökonomischoder als Werkstätte.

Solche Betriebe auszusuchen ist für uns eine wahre Freude.

In diesem Sinne auch in der Herstellung …
ganzheitlich produzieren,
        nachhaltig und ressourcenschonend wirtschaften,
             Erfahrungen teilen und
                  Wissen vermitteln.

GANZ in der Musik ist eine schöne Sache für den Menschen und seine Umwelt.